Es geht um das Kleine,
Unscheinbare, fast Unsichtbare,
scheinbar Bedeutungslose.
Es will ins Zentrum
deiner Aufmerksamkeit.




Was mir wichtig ist

  1. Die Menschen, ihre Alltäglichkeit, ihre Umgebung ohne „Aufputz“: nicht das Einzelbild hat dabei den Aussagewert, sondern das „filmische“ Fotografieren, das Nachgehen in den inneren und äußeren Bewegungen. So kann menschliches Verhalten in Szenen dargestellt werden und wird einfühlbar. Es entstehen Bildgeschichten.
  2. Die Beziehung zu den Menschen ist beim Fotografieren eine zusätzliche Dimension: nie ist das Bild ein reines Abbild eines Menschen oder seiner Tätigkeiten, immer ist die Fotografin mitten drin. Beide gestalten das Bild in einem Klima der Klarheit und des gegenseitigen Einverständis.
  3. Das Unscheinbare. Unspektakläre Gegenstände in ihrer Umgebung oder aus ihr genommen erhalten durch die fotografische Annäherung von allen Seiten und mit den Mitteln der Inszenierung eine neue Bedeutung. Was scheinbar unwichtig ist und leicht übersehen wird, steht ganz groß im Zentrum.
  4. Die Bildsprache. Die Annäherung an Menschen und Gegenstände geschieht durch das Instrument des Fotoapparates. Es ist eine kreative Herausforderung, das vorgegebene automatisierte System des Apparates zu durchbrechen und jenseits davon eine eigene Bildsprache zu suchen.
  5. Die authentische Frage. Wo bin ich suchend und fragend? Wo stehe ich vor dem Rätsel? Wohin treibt mich mein Interesse? Es ist die innere Suche nach einer Vision.


© 2009 Hanna Battisti